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Elektronisches Stabilitätsprogramm

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ESP- Elektronisches Stabilitätsprogramm


ESP, oder auch elektronisches Stabilitätsprogramm genannt, musste sich gegen einige Hindernisse und nicht zuletzt gegen viele Kritiker in aller Welt durchsetzen. Wer hat eigentlich das ESP erfunden?
Dr. Anton van Zanten, wie der Name schon verrät kommt die Idee aus dem hohen Norden. Der gebbürtige Holländer sah sich in den siebziger Jahren vor seiner Doktorarbeit, in den Vereinigten Staaten von Amerika, mit der Themenwahl konfrontiert und entschloss sich dank seinem damaligen Professor für das Thema: " Kräfteverhältnisse und Kräftevektoren bei einer Vollbremsung,
Zu damaliger Zeit wusste keiner wie diese Kräfte zu berechnen waren und was bei einer Vollbremsung zu tun ist um das Fahrzeug in der Spur zu halten. 1973 wurde das Thema öffentlich zugänglich. Der Holländer wusste noch nicht, dass ihn dieses Thema nie mehr loslassen wird.




ESP: Bei den heutigen Fahrzeugen oft integriert

Als Mitarbeiter bei Bosch war sein Ziel, das ESP zu einem bezahlbaren Preis zur Serienreife zu bringen. Mit seinem Forscher- Team bei Bosch bewies er schließlich bei einem Versuch in Schweden, dass ein solches System auch wirklich funktioniert. 1992 stieß Daimler Benz zum Forschungsteam dazu und es entwickelte sich ein serienreifes ESP- System. Das erste Serienreife Fahrzeug mit ESP war der Mercedes Benz der Klasse "S" und der Roadster W140.
In den folgenden Jahren wurde das System immer weiterentwickelt. Dabei spielte die Elektronik eine wesentliche Rolle um das System kompakt und finanzierbar zu gestalten.

Viele Kritiker wurden eines Besseren belernt. Das ESP war geboren.


Beschleunigungs- Sensor

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Funktionsweise:



Ein Beschleunigungsmesser oder auch Gyro genannt dient als Informationsquelle für das Steuergerät. Entsprechend der Lage des Fahrzeuges werden die Räder einzeln abgebremst um das Fahrzeug in der Spur zu halten. Der Gyro merkt also ganz genau, welche Gier- Kräfte auf das Auto wirken. Da die Reifen nur eine gewisse Traktion auf die Strasse übertragen können, müssen die zu übertragenen Kräfte optimal eingeteilt werden. Unter anderem gilt es, die Beschleunigungskräfte und Lenkkräfte so zu verteilen, dass immer genügend Übertragungstraktion für die Lenkungskraft ( Richtungsstabilität) zur Verfügung steht. Um das Fahrzeug beim Ausbrechen wieder in die Spur zu kriegen wird durch Bremsen das Bremsmomentum genutzt. Dieses Momentum bringt die Kräfteverhältnisse wieder ins Equilibrium. Jedes Rad kann also einzeln über das Steuergerät abgebremst werden. Übersteuert das Fahrzeug nach links, wird das Rad vorne links automatisch abgebremst.
Das ESP gehört wie das ABS zu den Systemen der aktiven Sicherheit.










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