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Funktionsweise Zündkerze

Allgemeintechnik

Funktionsweise Zündkerze


Die Zündkerze hat die Aufgabe, durch den zwischen den Kerzenelektroden überspringenden Funken das Kraftstoff- Luft- Gemisch zu entzünden. Wichtig ist dabei, dass der Zündfunken sehr gut isoliert in den Verbrennungsraum geführt wird. Die Verbrennungstemperaturen erreichen dabei bis zu 2500 C°, während der Druck bis auf 60 bar ansteigt.
Es ist also unschwer sich vorzustellen welchen enormen Umständen der Isolierkörper und Elektroden im täglichen Betrieb ausgesetzt werden.

Als Werkstoff für den Isolierkörper werden meist Aluminium- Oxidmassen verwendet, während Nickel Mangan-, Eisen- Chrom- , Silber- oder Platinlegierungen bei den Elektroden zu Einsatz kommen. Die Mittelelektrode und der Anschlussbolzen werden mit einer elektrisch leitenden Glasschmelze verbunden ( siehe Bild ). Diese Glasschmelze hat dabei eine wichtige Aufgabe- sie sorgt für eine Gasabdichtung zwischen Mittelelektrode und Verbrennungsraum.


Querschnitt

Warum können nicht für alle Motoren einheitliche Kerzen verwendet werden?

Nun diese Frage ist einfach zu erklären! Die vielen Variationen an Motoren unterscheiden sich durch ihre Belastung, Hubraumleistung, Kühlung, Kraftstoffverbrauch, Verdichtung und Vergasereinstellungen von einander. Passt man die Kerze nicht an diese Umstände an, würde es in der eigentlich geplanten Funktionsform des Motors zu Störungen kommen. Die wichtigsten Kriterien sind Wärmewert, Elektrodenabstand und Lage der Elektroden im Verbrennungsraum.

Der richtige Wärmewert sorgt dafür, dass die Kerze ihre Selbstreinigungstemperatur von über 400C° zügig erreicht, die 850C° jedoch nicht übersteigt. Die Selbstreinigungstemperatur gewährleistet, dass Russrückstände verbrennen und der Isolatorfuss sauber bleibt.
Sollte die Temperatur des Isolatorfusses über 900 C° steigen, so ist ein zu hoher Wärmewert gewählt. Daraus resultieren unter Umständen Eigenzündungen durch den überhitzten Isolatorfuss die zu einem Kapitalen Motorschaden führen könnten. Erreicht die Kerze die Selbstreinigungstemperatur gar nicht erst, ist der Wärmewert der Kerze zu tief gewählt. Folge ist ein verschmutzter Isolator- Fuss- der Funken kann sich nicht richtig entfalten!

Langer Isolator- Fuss = hoher Wärmewert ( Wärme wird schlecht abgeführt )
Kurzer Isolator- Fuss = niedriger Wärmewert ( Wärme kann schnell abgeführt werden )


Jede Kerze führt daher die wichtigen Hinweise steht's auf dem Zündkerzengehäuse in Form eines verschlüsselten Codes mit sich mit. Beim Auswechseln ist der Bezeichnung eine enorm grosse Beachtung zu schenken. Entschlüsseln Sie die Codes einer jeden Bosch Kerze mit folgender " PDF " Datei.


Kerzen Codes Entschlüsselungen


Tipp: Auch wenn Sie die Kerzen beim Teilelieferanten bestellt haben, gilt es die alte mit der neuen Kerze optisch wie auch technisch zu vergleichen. Niemand ist fehlerfrei, auch nicht die Profis.


Werden die Kerzen gewechselt, können bei optischer Begutachtung, Rückschlüsse über den Motorenzustand gezogen werden. Für die optische Kerzenbeurteilung folgen Sie bitte folgendem Link.

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Die Kerzenbezeichnung Ihrer Kerze gibt es nicht mehr?


Sie suchen eine Zündkerze mit Bosch- Kerzenbezeichnung die längst nicht mehr gebaut wird? Finden Sie heraus welche Alternativmöglichkeiten bestehen um den passenden Ersatz zu finden. Folgen Sie dem unteren Link, dabei wird die „ PDF „ Liste geöffnet, die Ersatzangaben zeigt! Die „ PDF „ Datei kann im übrigen auch auf Ihren Rechner heruntergeladen werden.


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