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Funktionsweise Zündspule

Allgemeintechnik

Die Zündspule


Die Zündspule hat die Aufgabe, die Batteriespannung ( Nennspannung 12V ) auf die erforderliche Zündspannung ( 6’000-30’000 V ) zu transformieren. Dabei wird die Zündenergie kurzzeitig gespeichert und dann über die Zündleitung ( Anschluss Nr. 4 der Zündspule, siehe Bild ) in Form eines Hochspannungsstromstosses an die Zündkerze abgegeben. Anders ausgedrückt, ist die Zündspule nichts anderes als ein Transformator. Der Kern der Zündspule besteht aus lamelliertem Eisenblech. Auf dem Kern befindet sich die Hochspannungswicklung aus dünnem, darüber die Primärwicklung aus dickerem, isoliertem Kupferdraht. Dabei ist je ein Ende der Primärwicklung und Sekundärwicklung miteinander verbunden und werden so gemeinsam an Klemme 1 geführt. Das entgegengesetzte Ende der Primärwicklung wird auf Klemme 15, das entgegengesetzte ende der Sekundärwicklung auf Klemme 4 geführt. Der Primäre Stromkreis wird durch die Unterbrecherkontakte, oder Hallgeber gesteuert.


So funktioniert die Zündspule

Beim schliessen des Unterbrecherkontaktes bzw. Hallgeber fliesst von der Batterie + über den Zündschalter ( Klemmenbezeichnung 30 ) , Anschluss 15 und 1 der Primärwicklung und dem Unterbrecherkontakt bzw. Hallgeber zur Masse ein Strom der in der Primärwicklung ein Magnetfeld aufbaut. Während des Aufbaus des Magnetfeldes entsteht in der Primärspule eine Selbstinduktionsspannung ( siehe Lexikon ), die der angelegten Spannung entgegengerichtet ist und somit den raschen Aufbau des Magnetfeldes verzögert.

Aufbau des Magnetfeldes:
Wird nun der Primärstrom durch die Unterbrecherkontakte bzw. Hallgeber geöffnet, versucht das Magnetfeld sich rasch abzubauen und induziert dabei in der Primärwicklung eine Selbstinduktionsspannung von 200 – 400 V mit der gleichen Flussrichtung wie die zuvor angelegte Primärbatteriespannung von 12 V. In der selben Tausendstelsekunde geschieht das gleiche in jeder einzelnen Wicklung der Sekundärspule. Da die Sekundärspule deutlich mehr Windungen besitzt ( ca. 100 mal mehr als die Primärwicklung ) , wird in der Sekundärwicklung auch das 100- Fache an Spannung erreicht ( 100 x ca. 300V = 30'000 V ). So entsteht die Hochspannung die für einen Zündfunken benötig wird.

Achtung: Das Arbeiten an der Zündanlage kann gefährlich sein! Menschen mit Herzschrittmacher oder sonstigen Herzschwächen sollten sich unbedingt davon fern halten. Da jedoch die Hochspannung, wegen des grossen Spulenwiderstandes, ein verhältnismässig geringer Strom mit sich führt ist ein Stromschlag für einen gesunden Menschen nicht tödlich!
Seihen Sie jedoch, bei Arbeiten an der Zündanlage, zu jeder Zeit aufmerksam. Bei modernen Fahrzeugen wird ein Vielfaches der oben erwähnten Hochspannungsspitzen erreicht!

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