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MG Midget 1962

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MG Midget

Wer den MG Midget mit einem Austin Healey Sprite verwechselt, liegt da nicht so falsch. Die beiden Fahrzeuge unterscheiden sich grundsätzlich nur durch einen leicht anderen Kühlergrill, leicht geänderte Chromzierrat und natürlich das Emblem. In der Szene kennt man die beiden Fahrzeuge auch unter dem eigen erfundenen Synonym "Spridget". Der Name setzte sich aus Midget und Sprite zusammen. Für die Marke war es grundsätzlich keine schlechte Werbung, für die jeweiligen Markenliebhaber jedoch eine bittere Pille. Entweder bist du MG Fan oder Austin Healey, eine Verbindung beider Marken war nicht so der Geschmack der Endbenutzer.
Die MG Enthusiasten schluckten die saure Pille dennoch 18 Jahre lang, während der Zwerg die Produktionszahl von knapp einer ¼ Million erreichte. Gebaut wurde der reine Midget von 1961-1979 während die Produktion bei Healey im Jahre 1971 abgesägt wurde.
In der Blüte der Produktionszeit wurde zuletzt noch der 1.5L Spitfire Motor verbaut. Dies kam allerdings genau so schlecht an, wie die Gummistossstangen welche anstelle der verchromten verbaut wurden.

In der ganzen Produktionszeit wurden 4 Zylindermotoren der Grössen 948cm3 bis eben zum 1500cm3 verbaut. Das hier vorgestellte 62er Modell, besitzt den 948er Motor mit einer SU HS2 Doppel- Vergaseranlage oder in der Funktion auch ein Gleichstrom Vergaser genannt. Der sich durch den Unterdruck anhebende Kolben im Vergaser, sorgt im Gegensatz zu den normalen Vergasern, für ein sich ständig änderten Querschnitt in der Mischkammer und sorgt so für immer gleichbleibende Stromgeschwindigkeiten und die daraus resultierende gute Zerstäubung. Die Vergaser wurden im Allgemeinen bei Motoren eingesetzt, bei denen der Unterschied zwischen Leerlaufdrehzahl und Drehzahl Max. relativ hoch war. Die kleinen Motoren holen ihre Leistung ja bekanntlich aus der Drehzahl. Die korrekte Synchronisierung der beiden Vergaser ist Pflicht, damit hier ein anständiger Lauf erreicht wird. Generell gilt die Technik aber als überschaubar, auch für den nicht so geübten Schrauber lässt sich hier einiges machen.


Die allgemeine Verfügbarkeit ist üppig, die Teilesituation sehr gut und die Unterhaltskosten halten sich definitiv in einem mittelmässigen Rahmen. Die Karosserie war selbsttragend und das verwendete Material, Stahlblech.

Gut erhaltene Exemplare durchbrechen bereits die SFr. 20.000er Grenze (Stand 2015). Das hier gezeigte Exemplar wurde Frame-off restauriert. Dafür steht der Zwerg (Midget) auch in einem tadellosen Zustand da. Wer schon mal Roadster gefahren ist, kennt das Feeling wenn der Wind die Haare zerzaust. Auch beim 46PS starken Midget kommt der Fahrer gewiss nicht zu kurz. Für die Fahrt im Nassen oder Kühlen gab es als Option ein Hardtop, oder Softtop.

Fazit: Das Roadsterfeeling zu einem vernünftigen Preis bietet der Midget wie kein Zweiter. Die Blicke zieht er auf sich und der Fahrer bekommt Fahrspass inklusive. Ein gelungener Oldtimer mit Wertsteigerungspotenzial.


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