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Neuaufbau VW Typ 4 Motor 1.0

Projekte > VW Bus T3 1982 2.0 CU

Neuaufbau VW Bus T3 CU 2.0 Motor

Motor samt Getriebe und Anbauteilen wird als Ganzes ausgebaut

Motor samt Getriebe und Anbauteilen wird als Ganzes ausgebaut.

Die Zerlegung bei einer Laufleistung von 224.000Km

Die Nocken der Nockenwelle sind angefressen

Alles ordentlich angeschrieben und verstaut

Hier sind leichte Risse im Lager Nr. 1 der Kurbelwelle zu erkennen. Dieses Lager übernimmt die Schubkräfte (axial) und ist daher speziell belastet.

Um die Zylinderdichtflächen zu planen, müssen alle Stehbolzen (16 an der Zahl) raus. Dies ist bei einem Aluminiumgehäuse mit Vorsicht zu geniessen. Mit dem Bunzenbrenner wird hier das Innengewinde leicht erweitert, um den Bolzen besser lösen zu können.

Hier wird das Schwungrad markiert. Dies soll später zusammen mit Kurbelwelle, Druckplatte und Pulley dynamisch gewuchtet werden.

Markierung des Gehäuses

Markierung der Pleuels

Bereit für die Bearbeitung!

Alle Luftleitbleche und Anbauteile wurden abgelaugt und passiviert!

Anschliessend mit 2 K Epoxydgrundierung grundiert

Alles nochmals mit Scotch anschleifen, bevor der 2 K Lack anliegt

Der Kühlkasten wurde gestrahlt. Leider wurde hier statt, glasgeperlt, sandgestrahlt! Dies ist definitiv eine zu agressive Körnung, welche dem Aluminium zusetzt.

Hier wird das Nadellager (Pilotlager) der Kurbelwelle abgezogen.

Die Kurbelwelle wurde an den Hauptlagern - 0.25mm abgeschliffen, die Lagerzapfen der Pleuels jedoch, konnten ohne weitere Bearbeitung weiter verwendet werden- daher standard.

Bevor die Motorteile zur Bearbeitung rausgingen, wurden alle Teile markiert um sicherzustellen, dass auch wirklich meine Teile zurückkommen. Hier kann man an der Kurbelwelle eine eingeschlagene "3"erkennen.

Hier die Hauptlagermasse! Das Gehäuse bzw. die Lagergassen wurden gespindelt und um +0.50mm erweitert, während die Kurbewellenlagerung um -0.25mm abgeschliffen wurden. Dies ergibt die auf dem Lager ersichtlichen Werte von 0.5/0.25. Hier gilt, nach dem Erhalt des Materials, alles auf Richtigkeit zu überprüfen!

13.01.18: Start des Zusammenbaus! Hier ersichtlich, die Hauptlager 1-4, Kurbelwellenrad, Distanzring, Antriebsrad für Zündverteiler und Sicherungsring. Der Distanzring ist geschlossen und kann sich so, bei hoher Drehzahl nicht expandieren. Dies kanna schonmal zum kapitalen Motorschaden führen. Ebenfalls ein Muss, ist der Austausch des Sicherungsring.

Alle Pleuels wurden gerichtet und mit neuen Kolbenbolzenbuchsen und Muttern versehen. Die Pleuelschrauben gibt es nicht mehr! Die alten Schrauben können aber, nach optischer Kontrolle, ohne Weiteres weiterverwendet werden

Hier die Markierung "0.5" welche den Wert der Lagergassenbearbeitung angibt.

13.1.18: Die beiden Gehäusehälften. Nach der Bearbeitung, wurden die beiden Hälften, sowie die Kurbelwelle nochmals gründlich gereinigt (mit Lanze), um auch wirklich sämtliche Rückstände zu entfernen. Dies kann gar nicht oft genug erwähnt werden- Sauberkeit ist das "A" und "O" für den erfolgreichen Motorbau!

Hier die Gehäuseverzapfung! Davon wurden 2 angebracht um ein Twisten des Gehäuses zu verhindern. Vorallem bei Leistungssteigerung ein Muss! Normalerweise werden diese Passbuchsen beim Hauptlager Nr. 2 angebracht.

13.01.18: Lager Nr. 3 wird eingesetzt. Das Loch für die Lagerverzapfung muss Richtung Kurbelwellenwange zeigen.

Die beiden Räder werden im Ofen auf ca. 80 Grad erhitzt.

Lager Nr. 3, Kurbelwellenrad, Distanzring, ZV Antrieb und Sicherungsring fertig montiert.

Bereit die Pleuelstangen zu montieren

Die Pleuels konnten mit neuen Standardlagern montiert werden

Das Axialspiel beträgt an allen 4 Pleuels jeweils 0.25mm. 0.7mm sind erlaubt!

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