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Flüssigkeiten für den VW Käfer

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VW Käfer Flüssigkeiten

Motorenöl



Motoren Öl....................................................................API Qualität SG oder SG/CE Mehrbereichsöle
Motorenöl Viskosität......................................................Siehe Tabelle unten
Getriebe Öl...................................................................API GL-5 SAE 75W90W oder 80W90W Hypoiden Getriebe Öl
Bremsflüssigkeit...........................................................DOT 3 oder DOT 4



Abkürzungen:


SAE - Society of Automotive Engineers
API - American Petroleum Institute
DOT- Department of Transport



Definitionen:


SAE definiert die Fliesseigenschaft ( Viskosität ) von Motorenöl. SAE ist ein Institut in den Vereinigten Staaten von Amerika, das Prüfungen und Normen für Motorenöle festlegt. Einige Beispiele:

0W, 10W, 15W, 20W, 20, 30, 40, 50.

Bei der Viskosität gilt grundsätzlich folgendes: je grösser die Zahl, desto zähflüssiger das Öl und je kleiner die Zahl, desto dünnflüssiger verhält sich das Öl.

Einbereichs Motorenöle sind Öle die eine SAE Klasse erfüllen, während die mehrbereichs Motorenöle mindestens zwei Klassen erfüllen. Bei mehrbereichs - Ölen steht zusätzlich ein W ( Winter ) zwischen den Zahlen


API legt die Klassifizierung auf Grund der Betriebsbedingungen der Motoren fest. Unterschieden wird zwischen Otto- und Dieselmotoren.

Die folgenden API Klassen sind auf allen Ölverpackungen zu finden. Sollten sie dennoch eine Verpackung ohne Klassifizierungen finden, Hände weg!

API S - Steht für Ottomotoren wobei das S für Spark steht
API C - Steht für Dieselmotoren wobei das C für Compression Ignition ( Kompressions Zündung ) steht.


API Klassifizierungen für Otto-Motoren



SA- Regular, Motorenöle mit Pourdepressant und/oder Antischaummittel
SB- Für niedrig beanspruchte Ottomotoren mit Additiven gegen Korrosion und Verschleiss
SC- Für mittelbelastete Ottomotoren, ähnlich wie ein SB Öl, plus Additiv gegen Verkorkung
SD- Für LKW und PKW - Baujahr 1968-71. Hoherer Schutz gegen Hoch und Tieftemperatur Ablagerungen, Rost Korrosion und Verschleiss.

SE- Höherer Schutz als bei SD- Ölen; für Ottomoren ab 1972
SF- Entwickelt für die heute üblichen längeren Ölwechselintervalle; für Ottomotoren ab 1980
SG- Füe höchste Anforderungen; gleich wie SF plus Addititve gegen Schlammbildung
SH- Eine verbesserte Entwicklung ( HTHS= hochtemperaturviskosität ) des SG Öls









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API Klassifizierung für Dieselmotoren


CC- Für geringe Beanspruchung
CD- Für Turbogeladene Dieselmotoren für hohe Belastung
CE- Für Turbogeladene Dieselmotoren für höhere Belastung
CF-4- Wie ein CE Öl mit geringerem Anteil an metallorganischen Additiven

Getriebe- Öle für Schaltgetriebe

Unterteilt in:

SAE- Viskositätsklassen
API - Klassen
MIL- Spezifikationen vom Militär festgelegt




Bremsflüssigkeiten

Von der Bremsflüssigkeit werden folgende Eigenschaften, die im wesentlichen in den amerikanischen Vorschriften DOT 3 und DOT4 festgelegt sind, verlangt:

Gering verdichtbar, hoher Siedepunkt, beständig bei hoher Temperatur, niederer Stockpunkt ( z.b. –65C° ), alterungsbeständig, geringe, gleichbleibende Viskosität, mischbar mit anderen Bremsflüssigkeiten, chemisch neutral; darf Metallteile und Dichtungen nicht angreifen.

Die handelsüblichen Bremsflüssigkeiten sind auf Alkoholbasis aufgebaut. Meist sind es Glykol- und Glykoläthergemische und besondere Zusätze.

Das sie aber stark hygroskopisch ( wasseraufnehmend ) sind ist ein grosser Nachteil. Da bei Wasser der Siedepunkt weitaus tiefer liegt, besteht bei enormer Belastung die Gefahr von Dampfblasen. Die Folge: ein weiches Pedal und ein darauffolgendes Bremsversagen ( durchtreten des Bremspedals durch Verdichtung der Luft in den Dampfblasen ) .

Bremsflüssigkeiten nehmen in 2 Jahren ca. 3 % Wasser auf. Sie soll deshalb in regelmässigen Abständen gewechselt werden, z. B. jährlich.
Beim einem Wechsel der Bremsflüssigkeit ist daher darauf zu achten das, dass ganze System entlüftet wird um so die Luftblasen zu eliminieren.

Achtung: Bremsflüssigkeit ist hochgradig giftig und darf deshalb nie in Getränkeflaschen aufbewahrt werden. Wurde Bremsflüssigkeit versehentlich getrunken, so ist sofort ärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen. Es besteht Lebensgefahr! Sollte sie in die Augen gelangen, muss man diese sofort mit Wasser ausspülen.

Motorenölviskosität im Verhältniss zur Temperatur

Öl- Viskositätstabelle per Temperatur

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